Die elektronische Krankenakte (EKA) dient der Speicherung patientenbezogener Daten bezüglich deren Krankheitsbefund, Behandlungsverlauf und Medikation. Es ist davon auszugehen, dass die elektronische Krankenakte die papiergebundene Patientenakte ablösen wird. Einer der Hauptvorzüge der elektronischen Krankenakte gegenüber der herkömmlichen, papiergebundenen Patientenkarte ist die schnelle Verfügbarkeit der Patientendaten. Während papiergebundene Daten mühsam kopiert und zeitraubend transportiert werden müssen, stehen elektronische Krankenakten binnen kürzester Zeit dem behandelnden Arzt zur Verfügung. Auch die bessere Lesbarkeit der elektronischen Patientendokumente gegenüber der oftmals unleserlichen Schreibschrift der Ärzte ist ein eindeutiger Vorteil.
Bereits ein Viertel aller deutschen Kliniken setzen die elektronische Krankenakten ein. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Patientenakten zeigt sich auch in der Zeitersparnis bei der Eingabe der Patientendaten. Dadurch, dass alle Abteilungen der Klinik miteinander verbunden sind, lassen sich zu jeder Zeit Ergebnisse eingeben oder Abrufen. Dabei ist die Verfügbarkeit der elektronischen Krankenakte nicht an einen stationären Arbeitsplatz gebunden, sondern kann auch mobil über WLAN gelesen und bearbeitet werden.